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Festtagsgedichte

Der Tag der Vogelscheuche – 16. Oktober

Aus ihrem breiten KopfRagt ein strohiger ZopfDarüber trägt sie einen Eimer rundUnd darauf lacht ein roter Mund

Ein alter ausgedienter HutSteht ihr besonders gutIhr Körper aus Latten zusammengestecktWird von einem löchrigen Mantel bedeckt

Stocksteif sie auf dem Felde stehtUnd nur ihr Halstuch sich im Winde drehtSoll bewachen was die Knechte sähenUnd ihre einzigen Freunde bleiben die Krähen

© Heidrun-Auro Brenjo · wp.festtagsgedichte.de

Mehr Gedichte für jeden Tag im Jahr

Alle 366

Der Tag des Sofas – 19. Mai

Auf einem Sofa zu sitzen ist gemütlich
Doch macht es auch sehr schläfrig
Eine Pause gewährt es jedermann
Doch ist sie rum ist ein anderer dran

Kuriose Tage kurz

Der Tag der Maske – 19. September

Um den Anschein stets zu wahren
Und sich Kommentare zu ersparen
Legt man sich eine Maske zu
Und hat schließlich seine Ruh

Kuriose Tage kurz

Der Tag der Idee – 1. August

Manchmal sie sich versteckt
Und wir können sie nicht greifen
Manchmal sie uns bespringt
Und so manche muss noch reifen