Zum Inhalt springen
Festtagsgedichte

Blumenduett

Eine Rose kauft der Mann am StückWeil sein Herz vor Liebe ist im Glück

Rosen bringen der Frau den ThrillUnd sie endlich sagt ich will

Geboren werden Kinder mit GeschreiUnd mit der Rosenzeit ist es dann vorbei

Schenkt der Frau erst wieder Glöckchen im MaiAls die Liebschaft mit einer Jüngeren sagte bye

Schreit die Tulpe aus der EckeWarum denn niemand sie entdecke

Langbeinig sich die Sonnenblume einmischtUnd Eifersüchteleien auftischt

Die Frau will jetzt den Mann verlassenFängt allmählich an ihn zu hassen

Es meldet sich die Lilie dannWann bin ich denn endlich dran

Der Mann will seine Ehe rettenStellt in die Vase fette Kletten

Will seine Frau ja nicht erpressenAber wer macht ihm sonst sein Essen

Die Frau aber nicht mehr willGibt ihrem Schmerz Ausdruck schrill

Glaubte an Männertreu im ManneLegt ihm aus Wut Disteln in die Wanne

Es wird das Pfennigkraut zur QueckeDas macht den Mann langsam zur Schnecke

Es bittet die Gerbera die beiden sehrAch bitte streitet doch nicht mehr

Alsdann der Rosenduft das Paar benetztMit Erinnerungen wird es ein Versöhnungsfest

Alle Blumen im Duett dazu singenUnd Glückwünsche für den Neuanfang bringen

© Heidrun-Auro Brenjo · wp.festtagsgedichte.de

Mehr zum Frühling

Alle 16

Ostern

Allmählich flüchten ertappte
Wintermonde ins All
Gemütlich entpellen Rinden zarte Blüten
Und vertraut duzen Weidenkätzchen …

Frühling mittel

Frühlingsfest

Aufgewacht aus dunklen Nächten
Weckt der Lenz das Land
Herzen schlagen in den Knospen
Blühen bald am Wegesrand …

Frühling lang

Trauer im Frühling

Liebe Mama
Wundere dich nicht
Denn die Blütezeit erwacht
Es kommt der Frühling …

Frühling mittel

Frühlingsmorgen

Engel gähnen Frühnebel aus dem ersten Erwachen
Tannen wollen den Nachtmantel bewachen
Vorwitzig blinkt im Tau der Sonne Lachen
Streift lauwarm die Bühne des Wachsens …