Weihnachten in der Stadt
Früh grüßt der Abend die Lichter der StadtMit Kälte beschlagen liegen Strassen eisglattUnd Nebel ummantelt den fliehenden TagAllmählich sucht die Dunkelheit ihren Platz
Spielt das Mädchen im ZimmerZählt die Tage zum FestÖffnet täglich ein TürchenGeht abends betend zu Bett
Wünscht sich zur WeihnachtNen Schlitten und viel SchneeHat noch nie verschneite Tannen gesehenWohnt in einem Hochhaus in der LichterstadtDie Kabelfernsehen und laute Strassen hat
Auf dem Wunschzettel malt das Mädchen so zartEinen Schlitten mit GlöckchenAuf der HauptverkehrsstrassUnd Schnee fällt vom HimmelAus dem Wunsch in das BildSitzt das Mädchen gezogen von Rentieren still
Rinnt die Zeit durch die TüreDer Morgen vor Christi GeburtSchnellen Autos im RegenWird zu Schnee der noch rechtzeitig fiel
© Heidrun-Auro Brenjo · wp.festtagsgedichte.de
Text & Musik: Heidrun-Auro Brenjo