Wintersonnenaufgang
Kalt ist es
Das schon zu lange
Dunkel ist es
Noch immer …
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Kalt ist es
Das schon zu lange
Dunkel ist es
Noch immer …
In der Julisonne sind die Tage heiß
Nicht nur von der Stirn rinnt der Schweiß
Die Nächte schlaff und launenhaft
Durchzuschlafen wäre fabelhaft …
Kurz vor dem Sommer ist er dran
Leise lockt er Badegäste an
Es jubelt und wälzt sich in der Sonne
Mensch und Tier voller Wonne …
Blutrot schien der Mond
Zu Halloween
Alsbald die Geister erwachten
Und Unerlöstes mitbrachten …
The moon shone blood-red
On Halloween
The ghosts awoke unquiet souls
Their spectral fingers icy cold …
Gelockt vom Tanz der Sonne
Sprießen wilde Sprossen
Hüpfen zierlich und auch fett
Auf der Haut bis sie braun gefleckt …
Wenn der Herbstwind mit den Bäumen schäkert
Zieren sich die Blätter und lachen
Genießend begehren sie die windige Macht
Tuschelnd streifen sie sein luftiges Kleid …
Tanz mit mir
Tanz mit mir in den Mai
Verlockend flattern bunte Bänder
Am Maibaum bereits im Wind …
Nimmt die Lunte den Funken auf
Schießt alsbald Feuer hinauf
Freiheit mit grandioser Macht
Hell und laut durch die Nacht …
Am 11.11. um 11:11 Uhr
Ist es wieder soweit
Pappnasen leuchten weit und breit
Denn jetzt beginnt die 5. Jahreszeit …
Wir reißen den bunten Kostümen
Die Farben wie Federn aus
Weinend nehmen wir Abschied
Und freuen uns auf ein Wiedersehen …
Dich mag ich sehr
Masken lachen von überall her
Bunt bemalt ist auch mein Gesicht
In mir ist es zwar grau …
Einst januarte der Februar über den März
Mit dem April zog er in den Mai
Und sie bekamen Juni und Juli und fühlten sich unendlich frei
Im August in der Hitze der Nacht kam alles raus …
Unruhig bin ich
Komm nicht zur Ruh
Kann nicht schlafen
Freu mich auf Morgen …
Wenn man zu viel frisst
Und es einem nicht zu viel ist
Wenn einem das Maß einerlei
Dann betreibt man Völlerei …
Am Tag vor dem
Wird es hektisch und unbequem
Muss man gar noch in die Stadt
Weil man noch nicht alle Geschenke hat …
Sie brauchte einen Ersatz
Der einnehmen sollte seinen Platz
Doch niemand konnte ihm das Wasser reichen
So konnte jeder Ersatz sich bald schleichen …
Am Tag den niemand mag
Hagelt es Kritik
Aus der Wirtschaft
Der Bevölkerung …
Heute hetzt durch jedes Haus
Der gute alte Nikolaus
Im Schlepptau einen dicken Sack
Den er mit Zuckerkram vollgepackt …
Nachts hecken die Flöckchen einen Schlachtplan aus
Und bei Tagesanbruch eilen sie heraus
Dann wenn noch keiner geübt im Fegen
Den gesamten Verkehr lahmzulegen …