Blumenduett
Eine Rose kauft der Mann am StückWeil sein Herz vor Liebe ist im Glück
Rosen bringen der Frau den ThrillUnd sie endlich sagt ich will
Geboren werden Kinder mit GeschreiUnd mit der Rosenzeit ist es dann vorbei
Schenkt der Frau erst wieder Glöckchen im MaiAls die Liebschaft mit einer Jüngeren sagte bye
Schreit die Tulpe aus der EckeWarum denn niemand sie entdecke
Langbeinig sich die Sonnenblume einmischtUnd Eifersüchteleien auftischt
Die Frau will jetzt den Mann verlassenFängt allmählich an ihn zu hassen
Es meldet sich die Lilie dannWann bin ich denn endlich dran
Der Mann will seine Ehe rettenStellt in die Vase fette Kletten
Will seine Frau ja nicht erpressenAber wer macht ihm sonst sein Essen
Die Frau aber nicht mehr willGibt ihrem Schmerz Ausdruck schrill
Glaubte an Männertreu im ManneLegt ihm aus Wut Disteln in die Wanne
Es wird das Pfennigkraut zur QueckeDas macht den Mann langsam zur Schnecke
Es bittet die Gerbera die beiden sehrAch bitte streitet doch nicht mehr
Alsdann der Rosenduft das Paar benetztMit Erinnerungen wird es ein Versöhnungsfest
Alle Blumen im Duett dazu singenUnd Glückwünsche für den Neuanfang bringen
© Heidrun-Auro Brenjo · wp.festtagsgedichte.de