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Festtagsgedichte

Der Drachen steigt Herbstlied

Weit hinten wo die Stadt aufhörtWill ich mit dir aufs Stoppelfeld gehnAn blätterberaubten BäumenLass ich dich im Winde wehn

Schraubst dich ungestüm in die WolkenWedelst lustig mit dem SchleifenbandTrägst meine Träume ins verwaschne BlauStreckst du deine Flügel dann

Weit hinten wo die Stadt aufhörtLässt du mich auf dem Stoppelfeld stehnSteigst hinauf immer weiterBald bist du schon nicht mehr zu sehn

Vom Wachen brennen mir die LiderFreiheit geistert über das FeldZiehst an mir stärker immer wieder

Hast dich losgerissen von der LeineEin lustig Zwinkern wirfst du mir zuMeine Gedanken fangen an zu taumelnDoch unerwartet finde ich doch Ruh

© Heidrun-Auro Brenjo · wp.festtagsgedichte.de

Das Lied zum Text

Text & Musik: Heidrun-Auro Brenjo

Aus dem AlbumJahreszeiten

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Alle 13

Herbststimmung

Wenn der Herbst den Sommer will
Zieht er bernsteinfarbig ins Land
Schnattert windig mit Baum und Ast
Pflückt dabei Blatt für Blatt

Herbst kurz

Der Tag der Jacke – 3. September

Hat der Sommer seinen Hut genommen
Dann ist die Jackenzeit gekommen
Und zum Abschied winken wir oh wunderbar
Mit der Rotzfahne vom letzten Jahr

Herbst kurz

Herbst Herbstlied

Tauperlen ziehen herbstwärts
Jubel das Silbermoos beseelt
Kahle Äste wie Finger in die Nebel gehen
Enthüllte Bäume vor Glück vergehen …