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Festtagsgedichte

Der Tag der Birne – 4. September

Einst in einer BirnbaumzuchtWuchs eine ganz besondere FruchtEine Birne so schlank und schönHatte noch niemand dort gesehenDie anderen hatten einen dickeren BauchUnd kleiner waren sie auchUnd weil die Schlanke so anders warNannten die anderen sie sonderbarSie warfen nach ihr Käfer und LausDa hielt es die Schöne nicht mehr ausSie wippte so lange auf und abUnd Ihr Zweig machte bald schlappSie fiel hinab in des Mädchens SchoßDas unterm Baum den Tag genoßSehr freute sich das MädchenDenn die Birne war für ihr PuppenlädchenNeidisch sahen die anderen zuUnd die Schöne hatte nun endlich ihre RuhBeim Mädchen hatte es die Birne gutLag auf Stroh in einem HutUnd erst als sie so richtig reif warAss sie dieses PrachtexemplarDie Kerne wollte sie aufhebenUm sie im Frühjahr in die Erde zu gebenUnd der Kompott aus den neidischen BirnenWollte einfach nicht süß werden

© Heidrun-Auro Brenjo · wp.festtagsgedichte.de

Mehr Gedichte für jeden Tag im Jahr

Alle 366

Der Tag des Gesprächs – 4. November

Ein Gespräch kann klärend sein
Oder es stellt sich Müdigkeit ein
Ein Gespräch kann anregen und erfreuen
Oder es lässt einen die Bekanntschaft bereuen

Kuriose Tage kurz

Der Tag des Knicks – 5. April

Fast sieht es aus wie ein Missgeschick
Wenn ein Mädchen kurz die Knie einknickt
Und Knaben artig einen Diener machen
Darüber kann die Jugend von heute …