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Festtagsgedichte

Der Tag der Fliege – 31. August

Eine Fliege flog umherUnd freute sich ihres Lebens sehrDa fand sie einen riesigen FladenGanz frisch und noch ohne MadenSie zupfte an ihrem grünen FestgewandBevor sie in dem Fladen verschwandVollgefressen hob sie abSehr zufrieden aber schlappSie wollte nur noch nach Hause fliegenBlieb dann aber an des Frosches Zunge klebenDer saß neben dem Fladen unter einem BlattSchluckte runter und war nun ebenfalls satt

© Heidrun-Auro Brenjo · wp.festtagsgedichte.de

Mehr Gedichte für jeden Tag im Jahr

Alle 366

Der Tag des Termins – 23. November

Wo kämen wir ohne Termine überhaupt hin
Das ganze Leben hätte überhaupt keinen Sinn
Nur Termine geben einem Orientierung und Halt
Da fällt mir ein irgendwas war doch bald

Kuriose Tage kurz

Der Tag des Jochs – 9. September

Das Joch ist wie man weiß
Ein auf der Schulter drückender Beweis
Dass man Unrecht hat begangen
Um dann am Pranger zu bangen

Kuriose Tage kurz

Der Tag der Eile – 7. November

In der Eile sollten wir langsam gehen
Denn schnell ist ein Fehler geschehen
Weil wir in der Hast etwas übersehen
Und dann um Vergeben flehen

Kuriose Tage kurz

Der Kindertag – 13. Juni

Einmal im Jahr möchte ich mich bei dir bedanken
Seitdem du da bist ist unser Leben familienbunt
Du lachst wie dein Vater und hast seinen Mund
Deine Ohren von Omi und die Nase von meiner Schwester …