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Festtagsgedichte

Der Tag der Fransen – 18. September

Das Schicksal vieler Fransen istDas jede ihre Freiheit misstWeil sie an Teppiche geknüpftUnd so keine vor Freude hüpft

Und liegt der Teppich dannKommt die Hausfrau mit ihrem FransenkammKämmt täglich mit Schweiß und MühJedoch bekommt das den Fransen nie

Dann sieht man sie umeinander tollenDa sie einfach frei sein wollenUnd so nehmen sie in KaufDass das Unheil nimmt seinen Lauf

Allmählich fransen sie ausWerden zu Fasern und schweben durchs HausLegen sich auf Schrank und VaseUnd landen schließlich in der Hausfrau Nase

So ist die Freiheit schon wieder vorbeiDenn auch in einer Nase ist man nicht freiAlso wandern sie weiter über die ZungeHinab zu den Bronchien in die Lunge

© Heidrun-Auro Brenjo · wp.festtagsgedichte.de

Mehr Gedichte für jeden Tag im Jahr

Alle 366

Der Tag der Wampe – 13. April

Heute ist der Tag der Wampe
Die entsteht durch fette Pampe
Von Sahne oder Majo bleibt man nicht schlank
Und zuviel Wampe macht uns krank

Kuriose Tage kurz

Der Tag des Potts – 10. August

Wenn man einen Pott hat
Braucht man sich nicht zu sorgen
Man setzt ihn auf und schneidet drum rum
Und hat die Frisur von morgen

Kuriose Tage kurz

Der Tag des Gebisses – 19. April

Es ist letztlich ungewiss
Ob mein gegenüber hat ein Gebiss
Vielleicht liegt des nachts in einem Glas
Womit er tagsüber frass …