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Festtagsgedichte

Der Tag der Pappel – 4. Juli

Es war einmal eine PappelDie wollte größer werdenAls alle anderenUnd sie prahlte immer damitDass sie bald die Wolken berühren könneAngeberin wurde sie fortan genanntDoch das störte die Pappel nichtDenn sie war die GrößteSie wuchs und wuchs im Wettlauf der ZeitWurde immer größer und schlankerAls alle anderen neben ihrMehr wollte sie nichtDoch eines TagesWütete ein verheerender OrkanZerrte so stark an ihren ÄstenBis ihr Blätterkleid vor Angst zitterteUnd sie fast umwarfDa flehte die Pappel ihre Nachbarn anHelft mirSonst reißt der Orkan mich ausUnd schleift mich fortSoll ich denn so früh schon sterbenHelft mirUnd die starke Eiche hatte ein EinsehenPlusterte sich aufUnd alle Kastanien und Linden halfen mitSchützten die Pappel vor dem SturmDankbar neigte sie sich herunterNiemals mehr gab sie anUnd alle Bäume wurden Freunde fortan

© Heidrun-Auro Brenjo · wp.festtagsgedichte.de

Mehr Gedichte für jeden Tag im Jahr

Alle 366

Der Tag der Hängematte – 17. Juli

In der Hängematte will ich liegen
Und in einer kühlen Brise wiegen
Statt hier im Büro zu sitzen
Und eifrig vor mich hin zu schwitzen

Kuriose Tage kurz

Der Tag der Reise – 21. April

Am Tag der Reise freuen wir uns sehr
Denn der letzte Urlaub ist schon lange her
Endlich können wir wieder was erleben
Um hinterher damit anzugeben

Kuriose Tage kurz