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Festtagsgedichte

Der Tag der Vogelscheuche – 16. Oktober

Aus ihrem breiten KopfRagt ein strohiger ZopfDarüber trägt sie einen Eimer rundUnd darauf lacht ein roter Mund

Ein alter ausgedienter HutSteht ihr besonders gutIhr Körper aus Latten zusammengestecktWird von einem löchrigen Mantel bedeckt

Stocksteif sie auf dem Felde stehtUnd nur ihr Halstuch sich im Winde drehtSoll bewachen was die Knechte sähenUnd ihre einzigen Freunde bleiben die Krähen

© Heidrun-Auro Brenjo · wp.festtagsgedichte.de

Mehr Gedichte für jeden Tag im Jahr

Alle 366

Der Tag der Fälle – 9. Februar

Was die Grammatik schafft
Gilt der Fall auch ohne Schwerkraft
Doch wen und wessen wem und wer
Interessiert heutzutage niemanden mehr

Kuriose Tage kurz

Der Tag des Chors – 15. November

Ein Sänger auf der Bühne stand
Doch eines Tages sein Stern sank
Trotz seiner einzigartigen Gabe
So sah er sich schon fast im Grabe …

Kuriose Tage mittel

Der Tag der Falten – 13. Juli

Viele haben sie im Gesicht
Aber fast alle wollen sie nicht
Und versuchen zu kaschieren
Oder lassen sich gleich operieren …