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Festtagsgedichte

Klatschmohn

Züngelnd die Feuerblume logiertIm knallroten Helm das Feld regiertDes Tages Lauf lästert sie und tratschtStiftet Unruhe wo sie nur kann

Doch eines Tages trägt der WindMenschengift zu ihr hinNeblig die Feuerblume besetztTanzt auf ihr bis sie bricht

Im Rausch geschwängertSchwankt die Klatschrose vor sich hinBis sie erkennt sie klebt am GiftDrall die Fruchtkapsel doch sie ändert nichts

Verjagt vom Wind und die Heimat verlorenKommt sie am Schuttplatz zur NiederkunftGebärt auf schwankenden Stielen im GeröllGiftrote Kinder weinend in die Welt

Doch schaffen sie es Autos zuzuwinkenSie wollen nur eines und das ist heimBlutrot kullern ihre TränenAuf der Autobahn an den Menschen vorbei

© Heidrun-Auro Brenjo · wp.festtagsgedichte.de

Mehr zum Sommer

Alle 21

Der Tag der Sommerhits – 15. Juli

Ach wie alles doch ins Lot gerät
Mit Sonnenschein von früh bis spät
Es nervt dann nur die Sommerhitze
Und die Sommerhits eh

Kuriose Tage kurz

Sommersprossen

Gelockt vom Tanz der Sonne
Sprießen wilde Sprossen
Hüpfen zierlich und auch fett
Auf der Haut bis sie braun gefleckt …

Sommer mittel

Gute Wünsche

Geburtstage sind wie laue Sommergedanken
Wellt ein frischer Wind die Hitze
Geht das Festtagstuch auf die Piste
Die Wellen kräuselnd Sahne schlagen …

Sommer mittel

Waldspaziergang

Gefangene Stille
Ködert Wild aus dem Dickicht
Und Elfen bewachen das Sonnenlicht
Efeu am Bach …