Schreiben
Wie ein Fieber überfällt es michHält sich nicht an abgemachte ZeitenWeckt prosaisch mich aus tiefstem SchlafQuält lyrisch mich die Zeile weit nach MitternachtMuss mich dem Druck ergebenDann springt die Feder von Vers zu VersMüdigkeit hat keinen WertAtmosphäre kleidet mich anEin Gewand voller ZauberAutos schnellen vorbeiEin wohlig nebliges GefühlTrinke ich aus meinem ZimmerGeschichten sturztrunkenWie von Geisterhand geschriebenBeschwipst lebe ich in ihnenMein Rausch muss schwindenDie Ohren dröhnenDer Faden reißtNun gebe ich RuhVersuch zu schlafenReise weiterPoetisch tieferDoch jetzt hat der Tag mich wieder
© Heidrun-Auro Brenjo · wp.festtagsgedichte.de