Zum Inhalt springen
Festtagsgedichte

Willst Du mit mir geh’n?

Dort wo die Bäume tratschenWo der Wind mit dem Sturm musiziertDort steht das Haus der EwigkeitDort wohnen einsam Mann und Weib

Und wenn die Sonne langsam untergehtDann erst hört man ihr GebetSie wollen nur zusammen sterbenDoch grad dies scheint ihr Verderben

Willst du mit mir geh’n?Dich umarmen wäre schönEin Traum würde wahrDu wärst mir so nah

Der greise Mann sitzt nun adrettBei seiner Frau am SterbebettUnd hält ganz fest ihre HandDenkt an ihre Worte stundenlang

Willst du…

Es ist soweit der Abschied näher rücktAuch wenn sie geht und er bleibt zurückSo geht er doch eigentlich mitBegleitet sie Schritt für Schritt

Ja ich will mit dir geh’nDich umarmen ist so schönEin Traum ist wahrWir sind uns so nah

© Heidrun-Auro Brenjo · wp.festtagsgedichte.de

Mehr zur Trauer

Alle 39

Der Himmel nahm dich an die Hand

Dein Licht leuchtet weiter
Der Himmel nahm dich an die Hand
In unseren Gedanken lachst du heiter
Vereint bleibt uns der Liebe Band

Trauer kurz

Zu guter Letzt das Alter

Fusslige Memoiren
Dem Finale Genüge tun
Ausgeleierter Streifzug
Durch Fleisch und Blut …

Trauer lang

Ein Zeichen

Du schickst uns ein Zeichen
Und lässt ein Bäumchen wachsen
Am Fuße deines Grabs
Wir dürfen sehen und begreifen …

Trauer mittel

Danke an die Nachbarn

Unsere Nachbarn
Sie nehmen den Schlüssel
Wenn wir im Urlaub sind
Gießen die Blumen …