Der Tag der Hoffnung – 5. Juli
Am Tag der Hoffnung
Hoffe ich doch sehr
Dass der Sommer nicht so bleibt
Wie bisher
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Am Tag der Hoffnung
Hoffe ich doch sehr
Dass der Sommer nicht so bleibt
Wie bisher
Nicht nur Kinder finden Ferien gut
Auch die Lehrer können nicht klagen
Denn jetzt müssen sich die Eltern selbst
Mit ihren Kindern herumschlagen
Oh wie schön ist es zu sehen
Wenn Jung und Alt ins Schwimmbad gehen
Auf diesen Spaß kann man ein Loblied singen
Aber bloß nicht vom Beckenrand springen
Des Sommers Tagwerk ist vollbracht
Wenn die Sonne den ganzen Tag gelacht
Doch da kann sie noch so lachen
Recht wird er es nie allen machen
Wird die Wand mit Fotos bestückt
Zuvor jedoch wird der Kamm gezückt
Kinder bekommen dann einen Scheitel gezogen
So ist das Bild doch eigentlich gelogen
Es war einmal ein Jäger
Der wollte keine Hosenträger
Doch wenn er fing zu schießen an
Rutschte ihm die Hosen dann
Ob eine große oder kleine
Eine Schwester hilft dir auf die Beine
Doch bezahlt von der Kasse
Wird nur das Reichen der Schnabeltasse
Wer anderen eine Grube gräbt
Fällt meistens selbst hinein
Außer er hat einen
Totengräberschein
Am Wochenende kann man sehen
Wie Männer zu ihrem Stammtisch gehen
Sie treffen sich zum Diskutieren
Doch nach Hause gehts auf allen Vieren
Zwar sollte man sich stets anschicken
Mit offenen Augen in die Welt zu blicken
Doch mit einem geschlossenen man sich in Sicherheit wiegt
Besonders wenn es unter Wasser liegt
Wer Ideen hat und keine Arbeit scheut
Sich über eine eigene Firma freut
Und über die Früchte von Mut und Fleiß
Doch den Faulen interessiert das einen ...
Fällt man herein auf eine Finte
Wirft man vielleicht ins Korn die Flinte
Und oft begreift man es nicht im Nu
Es wurde einem verkauft das X für ein U
Da liegt es nun schwarz auf weiß
Erarbeitet mit Blut und Schweiß
Zeigt an man ist superschlau
Doch nachher interessiert es keine ...
Ein Familie am Esstisch sitzt
Und die besten Speisen isst
Doch versteckt sie das gute Essen prompt
Wenn die gefräßige Mischpoke kommt
Ein Mottek ist der Hammer
Auch Grund für viel Gejammer
Wenn der Malocher baut
Und sich damit auf den Daumen haut
Die Haushaltskasse macht schnell schlapp
Wenn man einen Nassauer im Schlepptau hat
Was zunächst ein freundlicher Mitbewohner war
Frist einem nun vom Kopf das letzte Haar
Was ich am meisten hasse
Wenn sich eine volle Tasse
Über die Tastatur ergießt
Und genüsslich in alle Ritzen fließt
Auf einem Feuerstuhl raste ein Mann
Wollte durch die Schallmauer
Und kam jedoch nie an
Ein Einbrecher einst durchs Fenster stieg
Doch der Haushund nicht lang schwieg
So fand sein Raubzug ein jähes Ende
Jetzt schaut er auf Zellenwände
Vielleicht haben wir es ja noch nicht geblickt
In einem jeden von uns steckt ein Kind
Daher ist der heutige Tag mit Dummheiten gespickt
Und Fisimatenten nicht immer Blödsinn sind