Der Tag des Dilemmas – 24. August
In einem Dilemma zu stecken
Bedeutet den Hals nach Möglichkeiten zu recken
Doch der rechte Weg braucht meist die Kraft des Mutes
So hat ein Dilemma doch auch immer etwas Gutes
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In einem Dilemma zu stecken
Bedeutet den Hals nach Möglichkeiten zu recken
Doch der rechte Weg braucht meist die Kraft des Mutes
So hat ein Dilemma doch auch immer etwas Gutes
Ist keine Lösung in Sicht
Und man sich nur im Kreise dreht
Weiß man vielleicht nicht
Wie man um die Ecke geht
Manchmal sie sich versteckt
Und wir können sie nicht greifen
Manchmal sie uns bespringt
Und so manche muss noch reifen
Wenn das Jahr den Monat fängt
Um die Woche zu kriegen
Dann ist es jeder einzelne Tag
Der auch uns wird besiegen
Wer nur nach gestern denken tut
Dem tut dat Denken gar nicht gut
Tust du nur nach gestern denken
Kannse dir dat Denken schenken
Wie soll ich mich bloß entscheiden
Will ich doch das Falsche meiden
Doch kann ich den Zweifel überwinden
Wenn Kopf und Herz sich finden
Wenn niemand einem Beachtung schenkt
Man die Aufmerksamkeit auf sich lenkt
In dem man jammert stöhnt und leidet
Und die Selbsteinsicht vermeidet
Wir sollten uns täglich anschicken
Die Weisheit um uns zu erblicken
Denn oft erkennen wir sie nicht
Nur wenn sie in Worten spricht
Bevor etwas zu Ende geht
Meist der Anfang vorne steht
Ist man im Geiste erst ohne Sicht
Der Anfang doch jede Hürde bricht
Viele Kinder sind ein Segen
Und der Staat hat auch nichts dagegen
Denn durch sie vergehen seine Sorgen
Sind sie doch die Steuerzahler von morgen
Früher musste man seine Schulden
Als Kerbe auf einem Holzbrett dulden
Heute sind es Zahlen auf Papier
Und wir schuften nach wie vor dafür
Wenn man sich in einer misslichen Lage befindet
Und sich ohne Ausweg quält und windet
Dann ist man in der Bredouille das ist doch klar
Und es ist so was von egal wo man vorher war
Ein Strohhalm manchmal schon reicht
Dass die Lebenseile dem Krankenbett weicht
Drum gib acht und pass gut auf
Besonders wenn du lebst im Dauerlauf
Welkes Blatt
Gefangen im Zaun
Farbe des Lebens
Verblasst für ein neues Werden
Machst mich zur Persiflage
Du verletzt mein Herz
Es tut so weh
Am Älterwerden ist das Schöne
Man hält sich nicht mehr an das Schnöde
Denn erst mit der Reife
Man das Wesentliche begreife
Steinböcke halten sich vom lärmenden Leben fern
Auf ihr Wort kann man Häuser bauen
Sie leben nach innen und arbeiten mit Bestand
Aber ihren Geburtstag erleben sie nicht nur mit dem Verstand
Jetzt ist die Vierzig nicht mehr weit
Doch zum Älterwerden ist nur der bereit
Der die Jahre zählt wie Sand der verrinnt
Und immer noch nicht zu leben beginnt
Fühlen kann man die Dreißig nicht
Aber sie zu füllen ist eine Lebenspflicht
Mit Freude und steter Neugier
Dieses Begier wünsche ich dir
Glaub immer an dich
Lass dich nicht verbiegen
Dann wird die Konvention
Dich auch niemals kriegen