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Festtagsgedichte

Der Tag des Igels in der Tasche – 28. Juli

Es war einmal ein IgelDer lebte in einer HosentascheDoch da war es ihm viel zu engDer Hosenbesitzer ließ ihn nicht freiDenn er konnte ihn nicht greifenUnd der arme Igel kroch in das unterste Ende der TascheUnter ihm entdeckte er eines Tages ein Bündel GeldAls die große haarige HandWieder einmal in die Tasche griffVersuchte sie wie schon so oft an dem Igel vorbeizukommenWie immer rollte sich der kleine Igel ganz schnell zusammenSodass seine Stachel wie Speerspitzen aus ihm ragtenUnd die suchende Hand verletzte sich dieses Mal so tiefDass sie blutete und sie sofort wieder aus der Öffnung rissJedoch dieses Mal blieb der Stachel im Handrücken steckenSodass der Igel mit rausgerissen wurde und frei warUnd die Moral von der GeschichtEinen Igel in der Tasche zu haben lohnt sich nicht

© Heidrun-Auro Brenjo · wp.festtagsgedichte.de

Mehr Gedichte für jeden Tag im Jahr

Alle 366

Der Tag der Konserve – 22. August

Weil ich nicht so gut kochen kann
Ist oft eine Konserve dran
Totes Essen vakuum gequetscht
Ist gerade mal zur Darmentleerung recht

Kuriose Tage kurz

Der Tag der Brotkruste – 10. März

Knüppelhart und krumm gebogen
Liegt sie armselig am Tellerrand
Heute fliegt sie auf den Müll im hohen Bogen
Wo sie früher noch in Milch Verwendung fand