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Festtagsgedichte

Winteranfang

Drum streif die WeltUnd schenk ihr RuhUnd schläft sie einDeckst du sie leise zu

Graut früh der AbendWallt dein weißer FlügelschlagKalt ihr unter die Haut

Und schnarcht es lautDass es im Herbst nur so krachtDann wird dem Winter die Türe aufgemacht

Schatten der Angst liegen auf eisbleichen KissenUnd Bäume gefrieren im letzten TanzBerührt die Schönheit um im Wasser zu klingenIm steinigen Bett des glänzenden Laufs

Eisversponnen der blasse Mond den See benetztIm frostigen Wintermantel er dann das Feld bedecktEinsam die letzte Frucht noch am Baume verweiltDann wird es still denn es ist Schlafenszeit

© Heidrun-Auro Brenjo · wp.festtagsgedichte.de

Das Lied zum Text

Text & Musik: Heidrun-Auro Brenjo

Aus dem AlbumJahreszeiten

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