Sternenkleid
Über Nacht legt sich ein weißes KleidÜbers Feld und den WaldSamtweiche Küsse schweben sanft hinabAus des Himmels Reich
Als das klirrende Nachthemd angelegtDas so lang schon ersehntLässt der morgendliche SonnenstrahlEin Glitzermeer entstehn
Malerisch kraust der Wind die PrachtIn der sich der Winter ein Bett gemachtEs schläft der Baum es träumt das BlumenkornIn des Lebens Nacht
Und dann endlich ist es wieder soweitHauchzarte Flocken hüllen das Land in ein Sternenkleid
Haben die Wolkenkinder sich aufgemachtIn dieser finsteren ZeitZu geben der Erde ihr KristallgewandUnd ihre Lieblichkeit
Und dann endlich ist es wieder soweitIn dieser finsteren ZeitUnd dann endlich ist die Welt bereitFür ihr Sternenkleid
© Heidrun-Auro Brenjo · wp.festtagsgedichte.de
Text & Musik: Heidrun-Auro Brenjo