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Festtagsgedichte

Sternenkleid

Über Nacht legt sich ein weißes KleidÜbers Feld und den WaldSamtweiche Küsse schweben sanft hinabAus des Himmels Reich

Als das klirrende Nachthemd angelegtDas so lang schon ersehntLässt der morgendliche SonnenstrahlEin Glitzermeer entstehn

Malerisch kraust der Wind die PrachtIn der sich der Winter ein Bett gemachtEs schläft der Baum es träumt das BlumenkornIn des Lebens Nacht

Und dann endlich ist es wieder soweitHauchzarte Flocken hüllen das Land in ein Sternenkleid

Haben die Wolkenkinder sich aufgemachtIn dieser finsteren ZeitZu geben der Erde ihr KristallgewandUnd ihre Lieblichkeit

Und dann endlich ist es wieder soweitIn dieser finsteren ZeitUnd dann endlich ist die Welt bereitFür ihr Sternenkleid

© Heidrun-Auro Brenjo · wp.festtagsgedichte.de

Das Lied zum Text

Text & Musik: Heidrun-Auro Brenjo

Aus dem AlbumJahreszeiten

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Wandlung

Von Liebe berauscht der Wind
Sanft kosend den Schnee mitnimmt
Arm in Arm von Sorgen frei
Ziehn am mattsilbernen Mond vorbei …

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Winteranfang

Drum streif die Welt
Und schenk ihr Ruh
Und schläft sie ein
Deckst du sie leise zu …

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Verschneites Fest

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Das Dorf ist schneebedeckt
Kinder rodeln an den Hängen
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Der Tag der Wende – 21. Dezember

Ab heute läuft es wieder umgekehrt
Das Licht des Tages sich vermehrt
Jeden Morgen etwas eher
Wird der Tag zum Frühaufsteher