Der Tag des Lochers – 13. Februar
Ein Locher ein schönes Leben hat
Denn von morgens bis abends locht er sich satt
Maul auf und Maul zu
Locht er jedes Blatt im Nu
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Ein Locher ein schönes Leben hat
Denn von morgens bis abends locht er sich satt
Maul auf und Maul zu
Locht er jedes Blatt im Nu
Ach wär ich doch so stark wie Silber
Und so schön wie ein Aquarienfisch
Doch bin ich nur ein kleiner Krabbler
Und deine Hautschuppen kommen auf meinen Tisch
Menschen berechnen alles vom Zeitpunkt an
Sie hängen dann ein Anno dran
Und sind sie auch noch so gescheit
Lebt so mancher doch nur in der Vergangenheit
Was die Grammatik schafft
Gilt der Fall auch ohne Schwerkraft
Doch wen und wessen wem und wer
Interessiert heutzutage niemanden mehr
Tag für Tag hängt sie für uns ab
Trotzdem macht ihre Feder selten schlapp
Ihr Material hingegen neigt jedoch zu brechen
Worüber wir dann negativ sprechen
Klemme Lüstern an Plus und Minus
Erde sie und das ist wichtig
Denn ohne Erdung klappt nichts richtig
Hochmut und das ist gewiss
Eine Dummheit mit Konsequenz ist
Zeigt ein Foto ein Gesicht
Dann zeigt es einfach und schlicht
Wie wir einmal waren
Mit langen oder kurzen Haaren
Blumen haben Blüten
Und Gummis sind zum Verhüten
Seitdem die Technik so entwickelt ist
Und der Navigator mit dir spricht
Gibt er bald nicht nur die Route an
Sondern auch dass du ihn mal kannst
Ein Kochlöffel
Das ist gewiss
Nicht nur zum Löffeln ist
Einen Vogel zu haben
Das ist fein
Doch besser ist es
Er wohnt nicht in deinem Köpfelein
Nicht nur die Geburt kommt auf Raten
Nein danach müssen wir weiter warten
Wachen jeden Morgen auf
Und warten wer weiß worauf
Durchs Schlüsselloch schaut der Verräter zum Verrat
Der sich sein schlechtes Gewissen zum Freund macht
Bist du mal nicht der Hit
Und alles andere als fit
Dann hältst du erst wieder Schritt
Mit einem saftigen Tritt
Es den seelisch Armen freut
Wenn der Promi was bereut
Dann kann er es in einem Klatschblatt lesen
Und amüsiert vor sich hin verwesen
Auch wenn wir mit dem Herzen sehen
Können wir trotzdem im Dunkeln stehen
Denn wir stehen erst im rechten Licht
Wenn wir vertrauen des Herzens Sicht
Will man die Blicke auf sich ziehn
Braucht man dafür einen Spleen
Der die Gemüter berührt
Und zum Hinschauen verführt
In 90 Grad gebaut
Des Menschen Hintern stets vertraut
Doch geht es ums eigene Leben
Muss man eine Stuhlprobe hergeben
So praktisch doch ein Auto ist
Doch wenn man zu viel frisst
Und man nur mit dem Auto fährt
Es uns bald einen dicken Hintern beschert