Der Tag des Eiters – 1. März
Kommt die Bakterie in die Wunde
Geht die Fresszelle vor die Hunde
Doch ihre Freunde kämpfen weiter
Und schon bald fließt dick gelb der Eiter
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Kommt die Bakterie in die Wunde
Geht die Fresszelle vor die Hunde
Doch ihre Freunde kämpfen weiter
Und schon bald fließt dick gelb der Eiter
Geburtstage sind wie laue Sommergedanken
Wellt ein frischer Wind die Hitze
Geht das Festtagstuch auf die Piste
Die Wellen kräuselnd Sahne schlagen …
Mit dem Schnee kommt Freude
Doch auch so mancher Frust
Denn mit dem Schlitten fährt man gerne
Und auf Schneeschieben hat niemand Lust
Es kann ja ein schöner Rücken
Bekanntermaßen höchst entzücken
Doch wer buckelnd dahinter steht
Bald mit einem kaputten Rückgrat geht
Einem Regal ist es egal
Ob es leer
Oder gefüllt bis zum Rand
Hauptsache ist …
Wenn man durchs Fenster schaut
Sieht man wie der Morgen graut
Und wie die Sonne untergeht
Vielleicht sogar den Nachbarn …
Am Tag der Wand wird sie gestrichen
Denn ihre Farbe ist längst ausgeblichen
Einst kämpften ein Punkt und ein Komma um einen Strich
Da landete der Punkt den ersten Stich
Als er triumphierend über dem Komma stand
Sie der Strich zum Semikolon verband
Ein kleiner Krümel nimmt das Leben leicht
Flutscht beim Reinbeißen aus der Stulle
Landet auf der Brust des Essers
Abgeschlagen mit der flachen Hand …
Dem T zu Ehren ich dieses schrieb
Denn ohne T
Es so manchem an Nutzen fehlt
Einem T-shirt fehlten die Arme dann …
Ein Trick und sonst nichts
Bringt mit viel Geschick
Erstaunen ins Gesicht
Weil die Grillen im Moment schweigen
Müssen wir sie auch nicht vertreiben
Drum wollen wir ihrer gedenken
Aber ihre Konzentration nicht auf uns lenken
Eine Waage ist wie jeder weiß
Zum Wiegen von allem möglichen ...
Doch muss man selber mal drauf
Drängt sie zum Diät-Produkte-Kauf
Der eine knallt
Ein anderer flutscht
Manchmal bleibt sogar einer stecken
Deshalb sollte man sich auch nicht …
Ein Locher ein schönes Leben hat
Denn von morgens bis abends locht er sich satt
Maul auf und Maul zu
Locht er jedes Blatt im Nu
Es war einmal ein Tischbein
Das fühlte sich ganz allein
Es begann sich zu biegen
Vom vielen in der Sonne liegen …
Ach wär ich doch so stark wie Silber
Und so schön wie ein Aquarienfisch
Doch bin ich nur ein kleiner Krabbler
Und deine Hautschuppen kommen auf meinen Tisch
Was die Grammatik schafft
Gilt der Fall auch ohne Schwerkraft
Doch wen und wessen wem und wer
Interessiert heutzutage niemanden mehr
Tag für Tag hängt sie für uns ab
Trotzdem macht ihre Feder selten schlapp
Ihr Material hingegen neigt jedoch zu brechen
Worüber wir dann negativ sprechen
Manchmal sind sie lackiert
Und manchmal auch ganz schlicht
Sie wachsen ein oder auch nicht
Sind sie zu weich reißen sie gerne mal ein …