Sonnen-Untergang
Nach einem heißen Tag
Liegt umschlungen die Nacht
Holt sich die Sonne
Die bis zuletzt lacht
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Nach einem heißen Tag
Liegt umschlungen die Nacht
Holt sich die Sonne
Die bis zuletzt lacht
Bricht an die Morgenstunde
Lauert schon der Sonne Pracht
Steht am Start mit all ihren Farben
Um den Tag zu füllen mit ganzer Kraft
Hinfort sind die Küsse der Nacht
Ertränkt all die schweißtreibenden Träume
Glitzern als Perlen von den Halmen
Verschmelzen aus der Lichtlosigkeit mit dem Tag …
Der Acker liegt in Stoppeln
Staub tanzt in der Luft
Schweiß gepresst ins Gemähte
Sommer heizt den Ernteduft …
Ein Fest feiern
Ist deshalb so schön
Weil wir unsere Freunde sehen
Darum dank ich allen …
Zitronenfarbig steht der Raps im Feld
Es riecht nach Muttertag in der ganze Welt
Der Flieder holt sein lila Kleid aus dem Schrank
Und deckt den Frühlingstisch für dich zum Dank …
Über Nacht legt sich ein weißes Kleid
Übers Feld und den Wald
Samtweiche Küsse schweben sanft hinab
Aus des Himmels Reich …
Drum streif die Welt
Und schenk ihr Ruh
Und schläft sie ein
Deckst du sie leise zu …
Wünscht sich der Baum
Ach nur einen Tanz mit dem Winde
Hochgewölbt zum Werben aufsteigt
Applaudieren Blüten auf Rispen …
Wenn der Herbst den Sommer will
Zieht er bernsteinfarbig ins Land
Schnattert windig mit Baum und Ast
Pflückt dabei Blatt für Blatt
Im herbstlichen Ambiente
Spielen Schleier im Nebelgewand
Strömen über Wiesen und Bäche
Und geleiten den Winter nun fortan …
Gefangene Stille
Ködert Wild aus dem Dickicht
Und Elfen bewachen das Sonnenlicht
Efeu am Bach …
Gleißender Zenit die Welt betritt
Wenn der Himmel die Erde küsst
Alsdann die Sonne untergeht
Und heiß glühend die Nacht begrüßt
Pflücke Stunden
Hefte die Sekunden
Dem Tagesende
Flackernd an …
Frühling steigt aus dem Morgen
Und zieht den Nebelvorhang auf
Frühling tanzt auf dem Eis
Und weckt alle Blumen auf …
Engel gähnen Frühnebel aus dem ersten Erwachen
Tannen wollen den Nachtmantel bewachen
Vorwitzig blinkt im Tau der Sonne Lachen
Streift lauwarm die Bühne des Wachsens …
Frühling labt sich an den Sonnenbalken
Und schubst die Natur an
Alsdann flattern Blüten im Poncho
Dem Bestäubungswind voran …
In der Zeit des Wartens
Dehnt die Natur sich nicht
Dann knistern Geschichten vor dem Ofen
Und der Garten atmet kaum …
Nun schneit es schon seit Tagen
Das Dorf ist schneebedeckt
Kinder rodeln an den Hängen
Hält der See das Weihnachtsfest versteckt …
Heulend der Winter Mulden gräbt
In die der Frost seinen Atem legt
Sich lange wehrend wendet
Das letzte Blatt sich im Fall …