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Festtagsgedichte

Tanz der Bäume

Wünscht sich der BaumAch nur einen Tanz mit dem WindeHochgewölbt zum Werben aufsteigtApplaudieren Blüten auf RispenHandförmig im TaktPoliert die Sonne die FrüchteBis sie glänzend rot wie LackUmhüllt dann der Wind eine SchleifeAls Fliege den AstLösen sich die Stacheln der FruchtUnd Nektar lockt zum AktDer Himmel wird lyrischZum großen StelldicheinUnd wiegt lustvoll die ÄsteleinEs rauscht der Wald von Liebe schwerDer Baum im Flattergewand sich neigtEng geschnürt die Lust um die Taille kreistWird das Werben zu Punkten vor GlückSpiegelt alsbald die Romantik zum Abendtanzstück

© Heidrun-Auro Brenjo · wp.festtagsgedichte.de

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Alle 13

Herbststimmung

Wenn der Herbst den Sommer will
Zieht er bernsteinfarbig ins Land
Schnattert windig mit Baum und Ast
Pflückt dabei Blatt für Blatt

Herbst kurz

Erntedank

Abgeerntet ruhen Felder leer
Schwankend tragen ihre Wagen schwer
Auf Tischen bunt geschmückt
Liegen Früchte reif gepflückt …

Erntedank mittel

Der Drachen steigt Herbstlied

Weit hinten wo die Stadt aufhört
Will ich mit dir aufs Stoppelfeld gehn
An blätterberaubten Bäumen
Lass ich dich im Winde wehn …