Karneval
Luftschlangen flattern durch die jecke Zeit
Possenreißer und Kamelle tanzen im Konfettikleid
Kostümiert feiern die Schelme in Gassen
Heute sind alle närrisch und ausgelassen
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Luftschlangen flattern durch die jecke Zeit
Possenreißer und Kamelle tanzen im Konfettikleid
Kostümiert feiern die Schelme in Gassen
Heute sind alle närrisch und ausgelassen
Ich will mit dir den Himmel ausrauben
Ich will mit dir Wünsche bestellen
Ich will mit dir die Liebe kraulen
Und ich will mit dir ein Häusel bauen
Abschied heißt Neubeginn
Das Vergangene ist ein Gewinn
Wir nehmen alles Gute daraus mit
Und wagen den nächsten Schritt
Wenn heute der Tag aufsteht
Sieht er was am Himmel abgeht
Wenn er sein purpurnes Gewand anlegt
Damit er in die stille Nacht übergeht
Ab heute läuft es wieder umgekehrt
Das Licht des Tages sich vermehrt
Jeden Morgen etwas eher
Wird der Tag zum Frühaufsteher
Heute Morgen bin ich aufgewacht
Und die Sonne hat nicht gelacht
Stattdessen war es finster und kalt
Da bleib ich im Bett bis die Sonne kommt bald
Bricht die Weihnachtszeit an
Man in den Herzen Lichter sehen kann
Dann ist so mancher Wille
An einem Ort der Stille
Bereits nach Mitternacht
Das Verborgene in uns erwacht
Egal ob düster oder kunterbunt
Erholt es uns und macht gesund
Was uns überraschen soll
Finden wir vielleicht gar nicht toll
Doch ob wir es wollen oder nicht
Jeder kriegt was ihm entspricht
Am Tag dazwischen
Brauchen wir nicht zu wischen
Denn wir können erst morgen
Wieder Putzmittel besorgen
Das Einzelkind es vermisst
Wenn kein Bruder an seiner Seite ist
Doch wer mitsitzt an des Lebens Ruder
Ist auch im Geiste ein Bruder
Auf die Bremse gehen
Einen Gang runterschalten
Sich mal wieder besinnen
Auf den eigenen Herzschlag
Von Enttäuschung getrieben
Fällt es schwer zu lieben
Doch leichter wird das Leben
Schafft man es sich hinzugeben
Wenn ein Stern vom Himmel fällt
Hat vielleicht jemand ein Zeichen bestellt
Hier ein Vorschlag zur Güte
Nimm den Beutel statt der Tüte
Manche denken ein Leben lang
Wann bin ich denn endlich dran
Dabei übersehen sie blind
Dass sie schon längst am Zuge sind
Will man ein Rad im Getriebe sein
Stellt man abends den Wecker ein
Geht er einem dann auf den Geist
Man ihn kräftig in die Ecke schmeißt
Wird man vom Glück geküsst
Man im Grunde aber unzufrieden ist
So stellt sich die Erkenntnis ein
Das größte Glück ist doch das Glücklichsein
Wer sich nach der Geschenkejagd
Einfindet auf dem Weihnachtsmarkt
Der stimmt sich festlich ein
Aufs gemütliche Beisammensein
Wenn die Tage kurz und düster
Kommt aus dem Dunkel ein Geflüster
Doch mit der Lichter Himmelsschein
Laden wir das Gute ein