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Festtagsgedichte

Der Tag des Igels in der Tasche – 28. Juli

Es war einmal ein IgelDer lebte in einer HosentascheDoch da war es ihm viel zu engDer Hosenbesitzer ließ ihn nicht freiDenn er konnte ihn nicht greifenUnd der arme Igel kroch in das unterste Ende der TascheUnter ihm entdeckte er eines Tages ein Bündel GeldAls die große haarige HandWieder einmal in die Tasche griffVersuchte sie wie schon so oft an dem Igel vorbeizukommenWie immer rollte sich der kleine Igel ganz schnell zusammenSodass seine Stachel wie Speerspitzen aus ihm ragtenUnd die suchende Hand verletzte sich dieses Mal so tiefDass sie blutete und sie sofort wieder aus der Öffnung rissJedoch dieses Mal blieb der Stachel im Handrücken steckenSodass der Igel mit rausgerissen wurde und frei warUnd die Moral von der GeschichtEinen Igel in der Tasche zu haben lohnt sich nicht

© Heidrun-Auro Brenjo · wp.festtagsgedichte.de

Mehr Gedichte für jeden Tag im Jahr

Alle 366

Der Tag der Wampe – 13. April

Heute ist der Tag der Wampe
Die entsteht durch fette Pampe
Von Sahne oder Majo bleibt man nicht schlank
Und zuviel Wampe macht uns krank

Kuriose Tage kurz

Der Tag des Ersatzes – 15. Dezember

Sie brauchte einen Ersatz
Der einnehmen sollte seinen Platz
Doch niemand konnte ihm das Wasser reichen
So konnte jeder Ersatz sich bald schleichen …

Kuriose Tage mittel

Der Tag des Sturzes – 16. März

Ein Strohhalm manchmal schon reicht
Dass die Lebenseile dem Krankenbett weicht
Drum gib acht und pass gut auf
Besonders wenn du lebst im Dauerlauf