Der Tag des Jaulens – 29. September
Ein Hund lief einst durch Feld und WaldSuchte einen Knochen und fand ihn baldFing an zu knabbern und hörte nicht die MausDie ihn warnte ihm fielen die Zähne ausDenn dieser Knochen war aus SteinUnd tatsächlich sollte es so seinEin Zahn nach dem anderen brach abBis des Hundes Lippen wurden schlappTraurig legte er sich schlafen zur NachtBis der Mond aufging und ihn angelachtDer Hund erschrak und schnappte nach ihmDanach war auch der letzte Zahn hinDer Mond lachte weiter und der Hund jaulte ihn anWeil er ja ohne Zähne nicht beißen kann
© Heidrun-Auro Brenjo · wp.festtagsgedichte.de