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Festtagsgedichte

Mai

Ein Streifzug durchs verschneite GefühlEntthront die eingeschlafenen GedankenUnd lässt Blütenzauber neu erblühenDie Quelle der Phantasie fließt weichIn Dringlichkeit die Sehnsucht reiftUnd Düfte verletzlich sich bemühenKlirrende Kälte ummantelt die Knospe im SchneeLangsam tropft es wie Honig auf die HautUnd im frühen MorgengraunLiegt der Winter noch über dem LandUnd hält den Frühling an der HandJetzt bist du daDu MaiBist als Frühchen geborenRaureif noch an dir klebtDoch saugst du schon an der Sonne StrahlRaps vor Freude die Felder aufbauschenBäume sich schütteln und neugierig fragenWollen dich zur Taufe zu tragen

© Heidrun-Auro Brenjo · wp.festtagsgedichte.de

Mehr zum Frühling

Alle 16

Blumenduett

Eine Rose kauft der Mann am Stück
Weil sein Herz vor Liebe ist im Glück
Rosen bringen der Frau den Thrill
Und sie endlich sagt ich will …

Frühling lang

Ostern

Allmählich flüchten ertappte
Wintermonde ins All
Gemütlich entpellen Rinden zarte Blüten
Und vertraut duzen Weidenkätzchen …

Frühling mittel

Trauer im Frühling

Liebe Mama
Wundere dich nicht
Denn die Blütezeit erwacht
Es kommt der Frühling …

Frühling mittel

Geburtstag im Frühling

Wenn Narzissen und Veilchen sprießen
Weckt der Lenz zartwärmend das Land
Sendet duftende Grüße zum Geburtstag
Die kommen vogelzwitschernd bei dir an