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Festtagsgedichte

Schneeflöckchen

Fallen SterneWeiße nurIm WinterVom Himmel gelocktAber flockigMit schniekem MusterAls FederbettAuf Wiesen Wald und Flur

Will einkellern dichIn SäckenFärben dichIn rot und türkisEinwecken dich in GläsernUnd ein strammes Gummi unterziehen

Vakuum dösenDeine ZackenWirst durchsichtig und perlenrundKüss dich heimlichWillst mir entweichenFällt Schnee aus des Winters Mund

Dann schwitzt du unaufhaltsamHab dich doch so liebMöchte dich behaltenMit dir in die Blütezeit ziehenLass dich von mir doch herzenDich nehmen in meinen ArmDoch leise die Flöckchen als TränenDir deine Gefangenschaft nahm

© Heidrun-Auro Brenjo · wp.festtagsgedichte.de

Das Lied zum Text

Text & Musik: Heidrun-Auro Brenjo

Aus dem AlbumWeihnachtsgedanken

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Winter

Heulend der Winter Mulden gräbt
In die der Frost seinen Atem legt
Sich lange wehrend wendet
Das letzte Blatt sich im Fall …

Winter mittel

Schweigen im Winter

Wenn die Liebe verblutet in der sternenarmen Nacht
Und sie sich freiheitstrunken vom Acker macht
Dann welkt das letzte Leben im faltigen Saum
Und im Mondes Silberschatten schrumpelt der Baum …

Winter lang Lied

Der Tag der Wende – 21. Dezember

Ab heute läuft es wieder umgekehrt
Das Licht des Tages sich vermehrt
Jeden Morgen etwas eher
Wird der Tag zum Frühaufsteher