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Festtagsgedichte

Kurze besinnliche Gedichte

73 Texte

Der Tag des Himmels – 24. Dezember

Wenn heute der Tag aufsteht
Sieht er was am Himmel abgeht
Wenn er sein purpurnes Gewand anlegt
Damit er in die stille Nacht übergeht

Kuriose Tage kurz

Der Tag der Wende – 21. Dezember

Ab heute läuft es wieder umgekehrt
Das Licht des Tages sich vermehrt
Jeden Morgen etwas eher
Wird der Tag zum Frühaufsteher

Kuriose Tage kurz

Der Tag des Bruders – 11. Dezember

Das Einzelkind es vermisst
Wenn kein Bruder an seiner Seite ist
Doch wer mitsitzt an des Lebens Ruder
Ist auch im Geiste ein Bruder

Kuriose Tage kurz

Der Tag des Glücks – 26. November

Wird man vom Glück geküsst
Man im Grunde aber unzufrieden ist
So stellt sich die Erkenntnis ein
Das größte Glück ist doch das Glücklichsein

Kuriose Tage kurz

Der Tag der Vorboten – 21. November

Des Winters Vorboten kommen über Nacht
Auf dass es morgens klirrt und kracht
Und niemand gebietet ihnen Einhalt
Denn sie machen alle kalt

Kuriose Tage kurz

Der Tag des Lächelns 26. Juli

Wenn innen brennt kein Lichtlein mehr
Fällt das Lächeln einfach schwer
Doch wenn Trübsal der Freude weicht
Fällt das Lächeln wieder leicht

Kuriose Tage kurz

Der Tag des Engels – 24. Juni

Ob man an ihn glaubt oder nicht
Ein Engel stets zu einem spricht
Im Wahren und Guten liegt der Segen
Und ist uns als Geschenk der Freiheit gegeben

Kuriose Tage kurz

Der Tag der Gedanken – 2. Juni

Es ist der Tag der Gedanken
Denn die haben heute frei
Frei von quälenden Momenten
Frei von Schuld und Ängstlichkeit

Kuriose Tage kurz

Der Tag des Sofas – 19. Mai

Auf einem Sofa zu sitzen ist gemütlich
Doch macht es auch sehr schläfrig
Eine Pause gewährt es jedermann
Doch ist sie rum ist ein anderer dran

Kuriose Tage kurz