Der Tag des Himmels – 24. Dezember
Wenn heute der Tag aufsteht
Sieht er was am Himmel abgeht
Wenn er sein purpurnes Gewand anlegt
Damit er in die stille Nacht übergeht
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Wenn heute der Tag aufsteht
Sieht er was am Himmel abgeht
Wenn er sein purpurnes Gewand anlegt
Damit er in die stille Nacht übergeht
Ab heute läuft es wieder umgekehrt
Das Licht des Tages sich vermehrt
Jeden Morgen etwas eher
Wird der Tag zum Frühaufsteher
Bricht die Weihnachtszeit an
Man in den Herzen Lichter sehen kann
Dann ist so mancher Wille
An einem Ort der Stille
Das Einzelkind es vermisst
Wenn kein Bruder an seiner Seite ist
Doch wer mitsitzt an des Lebens Ruder
Ist auch im Geiste ein Bruder
Auf die Bremse gehen
Einen Gang runterschalten
Sich mal wieder besinnen
Auf den eigenen Herzschlag
Wenn ein Stern vom Himmel fällt
Hat vielleicht jemand ein Zeichen bestellt
Wird man vom Glück geküsst
Man im Grunde aber unzufrieden ist
So stellt sich die Erkenntnis ein
Das größte Glück ist doch das Glücklichsein
Wer sich nach der Geschenkejagd
Einfindet auf dem Weihnachtsmarkt
Der stimmt sich festlich ein
Aufs gemütliche Beisammensein
Wenn die Tage kurz und düster
Kommt aus dem Dunkel ein Geflüster
Doch mit der Lichter Himmelsschein
Laden wir das Gute ein
Des Winters Vorboten kommen über Nacht
Auf dass es morgens klirrt und kracht
Und niemand gebietet ihnen Einhalt
Denn sie machen alle kalt
Freude freut
Doch was so manchen scheut
Ist über sich hinaus zu denken
Oder nur ein Lächeln zu schenken
Momente rennen an uns vorbei
Die den Rückblick schmücken
Um die Zukunft zu beglücken
Wenn innen brennt kein Lichtlein mehr
Fällt das Lächeln einfach schwer
Doch wenn Trübsal der Freude weicht
Fällt das Lächeln wieder leicht
Zur sonnigsten Jahreszeit
Macht sich die Sommerblume bereit
Um in ihrem schönsten Blütenkleid
Zu erfreuen alle Leut
Von der Sonne beleuchtet
Und vom Regen befeuchtet
Wird entfacht
Die Blütenpracht
Ob man an ihn glaubt oder nicht
Ein Engel stets zu einem spricht
Im Wahren und Guten liegt der Segen
Und ist uns als Geschenk der Freiheit gegeben
Fühlt man sich getrieben
Oder von irgendetwas aufgerieben
Sollte man sich eine Auszeit nehmen
Als Gegenpol zu den Extremen
Ein Sportverein
Kann auch eine Familie sein
Gemeinschaft wird hier großgeschrieben
Und die Einsamkeit ist daheim geblieben
Es ist der Tag der Gedanken
Denn die haben heute frei
Frei von quälenden Momenten
Frei von Schuld und Ängstlichkeit
Auf einem Sofa zu sitzen ist gemütlich
Doch macht es auch sehr schläfrig
Eine Pause gewährt es jedermann
Doch ist sie rum ist ein anderer dran