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Festtagsgedichte

Schneeflöckchen

Fallen SterneWeiße nurIm WinterVom Himmel gelocktAber flockigMit schniekem MusterAls FederbettAuf Wiesen Wald und Flur

Will einkellern dichIn SäckenFärben dichIn rot und türkisEinwecken dich in GläsernUnd ein strammes Gummi unterziehen

Vakuum dösenDeine ZackenWirst durchsichtig und perlenrundKüss dich heimlichWillst mir entweichenFällt Schnee aus des Winters Mund

Dann schwitzt du unaufhaltsamHab dich doch so liebMöchte dich behaltenMit dir in die Blütezeit ziehenLass dich von mir doch herzenDich nehmen in meinen ArmDoch leise die Flöckchen als TränenDir deine Gefangenschaft nahm

© Heidrun-Auro Brenjo · wp.festtagsgedichte.de

Das Lied zum Text

Text & Musik: Heidrun-Auro Brenjo

Aus dem AlbumWeihnachtsgedanken

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Alle 20

Wintergeburtstag

Auch wenn die Zeit
Dunkel ist und kalt
Feiern wir ausgelassen
Deinen Geburtstag heut

Winter kurz

Aufstehen

Aufgeregt schwatzt der Morgen ins Zimmer
Schneestürme üben sich an den Scheiben zu verstecken
Bizarre Schwerter fliegen noch aus der Nacht vorbei
Der Dunkelmann vergebens den Morgen würgt …

Winter lang

Sternenkleid

Über Nacht legt sich ein weißes Kleid
Übers Feld und den Wald
Samtweiche Küsse schweben sanft hinab
Aus des Himmels Reich …

Winter lang Lied

Schneemann

Steht im Garten der Verträumte
Im Sein und Schein des Lichts
Wünscht sich die Schneeweiße
Die mondhoch mit den Sternen tanzt …