Der Tag des Charakters – 8. November
Wer zu den Labilen gehört
Andere meist in ihren Leben stört
Ein guter Charakter hingegen
Ist für die meisten ein Segen
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Wer zu den Labilen gehört
Andere meist in ihren Leben stört
Ein guter Charakter hingegen
Ist für die meisten ein Segen
In der Eile sollten wir langsam gehen
Denn schnell ist ein Fehler geschehen
Weil wir in der Hast etwas übersehen
Und dann um Vergeben flehen
Dem Überfluss sei Dank
Werden wir moralisch krank
Und haben den Wert vergessen
Den unsere Ahnen noch beigemessen
Zu Lebzeiten sind sie oft irgendwer
Doch nach ihrem Ableben
Fehlen sie dann doch sehr
Je länger sich drehen die Zeiger der Uhren
Hinterlassen Freude und Zorn ihre Spuren
Doch kann man sich schon vorab fragen
Welche möchte man lieber haben
Wir werden auf die Probe gestellt
Wenn sich die Versuchung zu uns gesellt
Doch sollten wir uns nicht dafür hassen
Wenn wir dieses oder jenes doch mal zulassen
Plötzlich ist es da
Manchmal jedoch zu kurz
Um danach zu greifen
Aber zu lang …
Der erste Eindruck kann oft täuschen
Scheinbar Schlechtes will man verscheuchen
Deshalb ist es niemals richtig
Nimmt man den ersten Eindruck wichtig
Zu Beginn der dunklen Jahreszeit
Machen sich die Geister bereit
Aus ihrem Reich herüber zu wehen
Um nach ihren Angehörigen zu sehen …
Nicht alles was neu ist
Beginnt mit einem Schrei
Nicht jedes Ende wird beweint
Neu ist nicht immer neu und ungebraucht …
Es häutet die Nacht
Was der Tag gebracht
Entzieht ihm das Samtkissen
Und nimmt Platz in unserem Gewissen
Leider ist des Menschen Würde
Für andere eine lästige Bürde
Die meinen ihr Vorteil sei abgeschnürt
Sobald Würde zur Kostenfrage wird …
Einfältigkeit und Missmanagement
Dazu die Zeichen der Zeit verpennt
Mit einer Prise krimineller Energie gewürzt
Wird ein Unternehmen in die Insolvenz gestürzt
Wenn du einen anderen nicht magst
Und dich auch nicht hinterfragst
Kann es dich dazu verleiten
Dem anderen Leid zu bereiten …
In einem Dilemma zu stecken
Bedeutet den Hals nach Möglichkeiten zu recken
Doch der rechte Weg braucht meist die Kraft des Mutes
So hat ein Dilemma doch auch immer etwas Gutes
Ist keine Lösung in Sicht
Und man sich nur im Kreise dreht
Weiß man vielleicht nicht
Wie man um die Ecke geht
Manchmal sie sich versteckt
Und wir können sie nicht greifen
Manchmal sie uns bespringt
Und so manche muss noch reifen
Wenn das Jahr den Monat fängt
Um die Woche zu kriegen
Dann ist es jeder einzelne Tag
Der auch uns wird besiegen
Wer nur nach gestern denken tut
Dem tut dat Denken gar nicht gut
Tust du nur nach gestern denken
Kannse dir dat Denken schenken
Wie soll ich mich bloß entscheiden
Will ich doch das Falsche meiden
Doch kann ich den Zweifel überwinden
Wenn Kopf und Herz sich finden