Von Januar bis Dezember
Januar
Wind und Kälte
Alles erstarrt
Lebloser Blick …
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Januar
Wind und Kälte
Alles erstarrt
Lebloser Blick …
So manches Mal
Wird einem bewusst
Dass das Leben ist
Wie eine Fahrt im Bus …
Durch ein schlechtes Gewissen
Wird man aus dem Schlaf gerissen
Es quält besonders in der Nacht
Und man liegt lange wach …
Bereits nach Mitternacht
Das Verborgene in uns erwacht
Egal ob düster oder kunterbunt
Erholt es uns und macht gesund
Wenn man sein Herz verschenkt
Weil man vielleicht denkt
Man bekommt etwas zurück
Und das sei dann das größte Glück …
Von Enttäuschung getrieben
Fällt es schwer zu lieben
Doch leichter wird das Leben
Schafft man es sich hinzugeben
Als das Mädchen noch klein war
War ihm schon sonnenklar
Eine Königin zu sein das stand fest
Wolle sie für des Lebens Rest …
Danach ist so wie vor dem
Danach geht es weiter
Ohne oder mit wem
Danach heißt …
Bestellt im Versandhaus
Des Herzens Begehr
Den Tisch im Restaurant
Zum gemeinsamen Verzehr …
Ein leeres Herz will haben
Will sich am anderen laben
Der andere soll sich so verhalten
Das Leben erfüllend zu gestalten …
Irgendwann auf unseren Lebenswegen
Treten uns Prüfungen entgegen
Für den einen bringt die Erfahrung Licht
Der andere vielleicht daran zerbricht …
Manche denken ein Leben lang
Wann bin ich denn endlich dran
Dabei übersehen sie blind
Dass sie schon längst am Zuge sind
Dich oh Tag
Brauchen wir
Für eine neue Hoffnung
Oder um zu warten …
Schwer wiegen Bürden
Doch werden sie zu Hürden
Die zum Überwinden einladen
Auf innersten Entwicklungspfaden
Traurig wiegt im Wind der Ast
Der nun kein einziges Blatt mehr fasst
Vorbei ist das rauschende Treiben
Wo Blatt und Wind aneinander reiben …
Wer zu den Labilen gehört
Andere meist in ihren Leben stört
Ein guter Charakter hingegen
Ist für die meisten ein Segen
In der Eile sollten wir langsam gehen
Denn schnell ist ein Fehler geschehen
Weil wir in der Hast etwas übersehen
Und dann um Vergeben flehen
Dem Überfluss sei Dank
Werden wir moralisch krank
Und haben den Wert vergessen
Den unsere Ahnen noch beigemessen
Zu Lebzeiten sind sie oft irgendwer
Doch nach ihrem Ableben
Fehlen sie dann doch sehr
Je länger sich drehen die Zeiger der Uhren
Hinterlassen Freude und Zorn ihre Spuren
Doch kann man sich schon vorab fragen
Welche möchte man lieber haben