Der Tag der Auszeit – 23. September
Manchmal will sie überraschen
Manchmal wollen wir sie erhaschen
Manchmal kommt sie unfreiwillig
Manchmal ist es uns recht und billig …
655 Texte
Manchmal will sie überraschen
Manchmal wollen wir sie erhaschen
Manchmal kommt sie unfreiwillig
Manchmal ist es uns recht und billig …
Ein Vers leidet wie verrückt
Wenn er auf ein Blatt gedrückt
Von jemandem dem selbst nichts glückt
Und sich lieber mit Federn schmückt …
Wenn wir durch die Straßen gehen
Oder auch nur aus dem Fenster sehen
Sehen wir sie an Wänden haften
Plakate mit Kaufbotschaften …
Braucht die Dummheit einen Boten
Bedient sie sich des Idioten
Denn der kann sich nicht nur überschätzen
Sondern auch gegen alles Fremde hetzen …
Heute geht es rund
Denn es gibt Sweeties kunterbunt
Schlaraffenland öffnet Tür und Pforten
Zucker in Stangen und andere Sorten …
Eine Fliege flog umher
Und freute sich ihres Lebens sehr
Da fand sie einen riesigen Fladen
Ganz frisch und noch ohne Maden …
Ich bin überhaupt nichts wert
Deswegen brauche ich einen neuen Herd
Ich fühle mich furchtbar leer
Also muss ein neues Auto her …
Du irrst
Wenn du denkst
Dass du gedanklich bei der Arbeit bist
Denn im Geiste bist du schon im Wochenende …
Heute traute ich mich
Heute ging ich zum Chef
Heute nahm ich mir ein Herz
Heute forderte ich mehr Geld …
Eine Fahne einst vom Maste wehte
Als ein Vogel nach ihr spähte
Der Wind ein Freund der Fahne war
Wurde sauer als er ihn dort sah …
Sieht man einen erhobenen Zeigefinger
Ist man meistens eher jünger
Mit ihm kann man auch gut in der Nase bohren
Doch vor anderen hat er dort nichts verloren …
Mit einer Karte so klein
Kommt man fast überall rein
Sie öffnet das Geldfach des Automaten
Bezahlt im Supermarkt die Tomaten …
Brechen können Stiel und Stängel
Ins Haus der Ganove
Und ins Eis der Bengel
Damit ist nicht zu scherzen …
Der Inhalt einer Vase
Ist fürs Auge und die Nase
Doch bald schon kommt eine Phase
In der bilden sich Gase …
Im Sonnenschein spazieren gehen
Ist für die Seele einfach schön
Doch für Aug und Haut ists gar nicht gut
Ohne Brille und ohne Hut …
Schwüle drückt auf Stadt und Land
Mensch und Tier sind angespannt
Das ist die Ruhe vor dem Sturm
Die selbst merkt der kleinste Wurm …
Viele haben sie im Gesicht
Aber fast alle wollen sie nicht
Und versuchen zu kaschieren
Oder lassen sich gleich operieren …
Damit man sie sich raufen kann
Sind am Körper Haare dran
Auch am Teddy und der Puppe
Manchmal auch eins in der Suppe …
Manchmal versucht man
Ein Gedicht zu schreiben
Doch nach dem Lesen
Lässt man es lieber bleiben …
Wenn einem mit zwei Beinen
Das eine will den Dienst verneinen
Merkt man recht schnell
Es geht nicht ohne Gestell …