In Freundschaft
Freundschaft
Ist die Frucht des Vertrauens
Ist alles was von Herzen kommt
Und geht von Herz zu Herz …
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Freundschaft
Ist die Frucht des Vertrauens
Ist alles was von Herzen kommt
Und geht von Herz zu Herz …
Zitronenfarbig steht der Raps im Feld
Es riecht nach Muttertag in der ganze Welt
Der Flieder holt sein lila Kleid aus dem Schrank
Und deckt den Frühlingstisch für dich zum Dank …
Abendmahl
Wir sind abends mal hier
Und dennoch überall
Belieben nebeneinander …
Über Nacht legt sich ein weißes Kleid
Übers Feld und den Wald
Samtweiche Küsse schweben sanft hinab
Aus des Himmels Reich …
Drum streif die Welt
Und schenk ihr Ruh
Und schläft sie ein
Deckst du sie leise zu …
Wünscht sich der Baum
Ach nur einen Tanz mit dem Winde
Hochgewölbt zum Werben aufsteigt
Applaudieren Blüten auf Rispen …
Frühling steigt aus dem Morgen
Und zieht den Nebelvorhang auf
Frühling tanzt auf dem Eis
Und weckt alle Blumen auf …
Lichterketten flimmern aus den Buden
Tannenzweige liegen im Wattebett
Nebelschwaden führen in den Himmel
Ist so weihnachtlich die Welt …
Im Winter wenn der Schnee im Dunkeln scheint
wenn der Baum nackt und einsam weilt
und eisig der Sturm die Nacht durchweht
dann wohlige Wärme im Haus umgeht …
Tief verschneit liegen mit Tinte geschriebene Wünsche
Auf einem Zettel unterm Schnee
Lustig ließ er sich vor Tagen
Von einem Lüftchen tragen …
In der Zeit des Wartens
Dehnt die Natur sich nicht
Dann knistern Geschichten vor dem Ofen
Und der Garten atmet kaum …
Früh grüßt der Abend die Lichter der Stadt
Mit Kälte beschlagen liegen Strassen eisglatt
Und Nebel ummantelt den fliehenden Tag
Allmählich sucht die Dunkelheit ihren Platz …
Bevor die erste Kerze brennt
Sich Nelke mit Anis vermengt
Toben dunkle Stürme vor dem Haus
Werden erste Weihnachtsdüfte fließen …
Im Traum tunkt Schnee
So sanft wie Watte
Behutsam die Welt
In eine Zaubermasse …
Nun schneit es schon seit Tagen
Das Dorf ist schneebedeckt
Kinder rodeln an den Hängen
Hält der See das Weihnachtsfest versteckt …
Unbemerkt in der Ferne
Sucht der Advent schneiende Sterne
Die die Nacht so ersehnt
Verlangend entfacht seine Kerzenpracht …
In der Vorweihnachtszeit
Beraten die Geschenke
Die mit bloßem Auge nicht zu sehen sind
Wer nun was bekommt für welches Kind …
Vom Nordpol stapfe ich durch den tiefen Schnee in dein Haus
Will einen Moment bei dir verweilen und ruh mich aus
Wärme mich vor deinem funkensprühenden Ofen auf
Mein langer Bart ist weiß und längst zu Eis …
Zum 1. Advent
Am ersten Sonntag im Advent
Beginnt die Zeit die keine Hektik kennt
Die erste Kerze wird entzündet …
Nun geh schon
Du verbrauchtes Jahr
Ich war gern mit dir
Auch wenn es …