Frühlingserwachen
Der Himmel wars der dich entwarf
Schon vermiss ich dich und deinen Flügelschlag
Sehnsucht streift mich bis zur Gänsehaut
Mit Hall erklingt die Fröhlichkeit …
21 Texte
Der Himmel wars der dich entwarf
Schon vermiss ich dich und deinen Flügelschlag
Sehnsucht streift mich bis zur Gänsehaut
Mit Hall erklingt die Fröhlichkeit …
Über Nacht legt sich ein weißes Kleid
Übers Feld und den Wald
Samtweiche Küsse schweben sanft hinab
Aus des Himmels Reich …
Wenn die Liebe verblutet in der sternenarmen Nacht
Und sie sich freiheitstrunken vom Acker macht
Dann welkt das letzte Leben im faltigen Saum
Und im Mondes Silberschatten schrumpelt der Baum …
Drum streif die Welt
Und schenk ihr Ruh
Und schläft sie ein
Deckst du sie leise zu …
Tauperlen ziehen herbstwärts
Jubel das Silbermoos beseelt
Kahle Äste wie Finger in die Nebel gehen
Enthüllte Bäume vor Glück vergehen …
Komm heute Nacht und finde mich
Im Grün der Liebe warte ich
Es trommelt mein Herz vor Leidenschaft
Umgarne mich mit Fäden deiner Liebeskraft …
Weit hinten wo die Stadt aufhört
Will ich mit dir aufs Stoppelfeld gehn
An blätterberaubten Bäumen
Lass ich dich im Winde wehn …
Die Mücken im Sommer summen und tummeln sich
Du liegst in schicken Träumen im Gras und rekelst dich
Die Wipfel der Bäume pinseln den Himmel tief grün
Und die Stechtiere allmählich über deinen Körper ziehn …
Heißer Heumond ummantelt den Moment
Wir liegen seelennackt im Stroh
Glitzersterne fallen dann
Auf deinen Schmollmund und deinen Po …
Die Sonne erst dann am höchsten steht
Wenn ein Spiegel über den Asphalt geht
Barfuss gehen ist dann nicht mehr drin
Weil man sich nicht verbrennen will …
Frühling steigt aus dem Morgen
Und zieht den Nebelvorhang auf
Frühling tanzt auf dem Eis
Und weckt alle Blumen auf …
In der Zeit des Wartens
Dehnt die Natur sich nicht
Dann knistern Geschichten vor dem Ofen
Und der Garten atmet kaum …
Wenn der Winter kommt
Dann heult er durch das Land
Wenn der Winter kommt
Dann friert er Fuß und Hand …
Nun schneit es schon seit Tagen
Das Dorf ist schneebedeckt
Kinder rodeln an den Hängen
Hält der See das Weihnachtsfest versteckt …
Von Liebe berauscht der Wind
Sanft kosend den Schnee mitnimmt
Arm in Arm von Sorgen frei
Ziehn am mattsilbernen Mond vorbei …
Ein Schneeflöckchen auf seiner Wolke tollt
Ausgelassen tobt und lacht
Als Bällchen es mit seinen Freunden rollt
Und auf die Erde fällt hinab …
Steht im Garten der Verträumte
Im Sein und Schein des Lichts
Wünscht sich die Schneeweiße
Die mondhoch mit den Sternen tanzt …
Fallen Sterne
Weiße nur
Im Winter
Vom Himmel gelockt …
Ach wie wäre es doch schön
Auf eine Schlittenfahrt zu gehen
Durch Schneegestöber warm verpackt
Geht die Winterreise ab …
Psst Psst
Nur wenn man ganz leis ist
Kann man sie sehen
Meister Lampe und seine Freunde …