Das freche 1. Türchen
Das 1. Türchen bereitet sich seit einem Jahr schon vor
Es will als erstes heraus und auf den besten Platz
Doch das Türchen lässt sich nicht öffnen
Es klemmt und gibt kein Stück nach …
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Das 1. Türchen bereitet sich seit einem Jahr schon vor
Es will als erstes heraus und auf den besten Platz
Doch das Türchen lässt sich nicht öffnen
Es klemmt und gibt kein Stück nach …
Auf einem Wunschzettel gemalt in Wachs
Ist eine kleine Katz
Man mag es kaum glauben mit tiefgrünen Augen
Und so schwarz wie die Nacht …
Weihnachten
Markt und Straßen stehn verlassen,
Still erleuchtet jedes Haus,
Sinnend geh ich durch die Gassen, …
Du wünschst dir ein Handy
Mit allem Schnickschnack
Und eine Haarverlängerung
Die zum Klingelton passt …
Mit dem Öffnen des 1. Türchens
Nehme ich mir vor endlich positiv zu sein
Beim Türchen geht es aber sofort wieder los
Und Schwarzmalerei in mir tobt …
Lichterketten flimmern aus den Buden
Tannenzweige liegen im Wattebett
Nebelschwaden führen in den Himmel
Ist so weihnachtlich die Welt …
Im Winter wenn der Schnee im Dunkeln scheint
wenn der Baum nackt und einsam weilt
und eisig der Sturm die Nacht durchweht
dann wohlige Wärme im Haus umgeht …
Wovon träumt der Weihnachtsmann
Will vorm Ofen hocken
Faucht ihn dann der Winter an
Und schenkt ihm Wintersocken …
Tief verschneit liegen mit Tinte geschriebene Wünsche
Auf einem Zettel unterm Schnee
Lustig ließ er sich vor Tagen
Von einem Lüftchen tragen …
In der Zeit des Wartens
Dehnt die Natur sich nicht
Dann knistern Geschichten vor dem Ofen
Und der Garten atmet kaum …
Leise aus der Stille erwachen
Harfenklänge von oben ganz weit her
In Andacht entzünden
Smaragdgrünes Empfinden …
Früh grüßt der Abend die Lichter der Stadt
Mit Kälte beschlagen liegen Strassen eisglatt
Und Nebel ummantelt den fliehenden Tag
Allmählich sucht die Dunkelheit ihren Platz …
Bevor die erste Kerze brennt
Sich Nelke mit Anis vermengt
Toben dunkle Stürme vor dem Haus
Werden erste Weihnachtsdüfte fließen …
Im Traum tunkt Schnee
So sanft wie Watte
Behutsam die Welt
In eine Zaubermasse …
Nun schneit es schon seit Tagen
Das Dorf ist schneebedeckt
Kinder rodeln an den Hängen
Hält der See das Weihnachtsfest versteckt …
Von Liebe berauscht der Wind
Sanft kosend den Schnee mitnimmt
Arm in Arm von Sorgen frei
Ziehn am mattsilbernen Mond vorbei …
In einem Karton unterm Bett
Hat der Junge sein Spielzeug versteckt
Dem verstaubten Teddy fehlt ein Ohr
Trauert um die Freundschaft die er verlor …
Unbemerkt in der Ferne
Sucht der Advent schneiende Sterne
Die die Nacht so ersehnt
Verlangend entfacht seine Kerzenpracht …
Ein Schneeflöckchen auf seiner Wolke tollt
Ausgelassen tobt und lacht
Als Bällchen es mit seinen Freunden rollt
Und auf die Erde fällt hinab …
Kristallgrün werben Tannen zur Weihnachtszeit
Um die Gunst des Festes im Winterkleid
Graziös sie ihre Äste schwingen
Engel lobsingen und Tannendüfte klingen …